Mai 032019
 

Am Donnerstag, dem 04.04.2019, wurde die Jahrgangsstufe 8 von der Holthauser Mühle besucht. Als Erstes gab der Betreuer eine kurze Einführung zu dem sehr strengen und geregelten Ablauf der Drogentherapie. Dadurch wurde uns klar, dass ein strukturierter Tagesablauf notwendig ist, um in ein drogenfreies Leben zurückkehren zu können. Anschließend haben vier Patienten ihren Lebenslauf vorgestellt. Sie erzählten ganz offen über die Ursachen der Sucht und die Menge ihres Konsums. Die Patienten hatten eine schwierige Kindheit, z.B. durch Probleme mit den Eltern. Außerdem haben sie erzählt, was sie alles konsumiert haben, dazu zählen u.a. Gras, Cannabis, MDMA und Kokain. Diese Drogen haben die Patienten in ein tiefes Loch gestürzt und zu einem gefühls-und emotionslosen Leben geführt. Durch die Therapie haben die Patienten gelernt, dass es auch ohne Drogen einen Ausweg von den Problemen gibt. Wir waren sehr berührt, dass so junge Menschen eine solche Lebensgeschichte zu erzählen haben. Jedoch fiel es den Patienten schwer darüber zu reden. Wir haben viel Respekt vor den Patienten.
Jetzt ist uns klar, dass wir niemals in so eine Abhängigkeit geraten wollen und uns ist bewusst geworden, dass wir eine schöne Kindheit hatten und haben. Unsere Klasse fand es sehr spannend, die Geschichten und die Auslöser der Sucht von den Patienten zu hören.
Wir bedanken uns für den tollen Besuch.

Cilli Gilsbach, Johanna Hoppe, Hanna Schulte (Klasse 8a)

 

Am Donnerstag, dem 04.04.2019 bekamen wir, die Jahrgangsstufe 8, Besuch von 3 Patienten und ihrem Betreuer aus der Holthauser Mühle.
Zunächst wurde uns von dem Betreuer erklärt, was die Holthauser Mühle überhaupt ist und wer dorthin kommt. Dann erklärte uns jeder Patient, warum er in der Holthauser Mühle ist und erzählte seine Lebensgeschichte. Wir konnten jederzeit Fragen stellen, die uns auch ausführlich beantwortet wurden. Alle 3 Patienten waren drogensüchtig. Dies brachte uns zum Nachdenken, was Drogen überhaupt bewirken. Wir waren uns alle einig, dass wir versuchen wollen, niemals Drogen zu nehmen. Wir erkannten, dass man oft durch falsche Freunde an Drogen gerät und dass viele Vorurteile, die man Drogenabhängigen gegenüber hat, nicht stimmen. Es sind ganz normale Menschen, die einen Fehler begangen haben, den sie jetzt bereuen. Nun sind sie ein halbes Jahr in der Holthauser Mühle, um von den Drogen wegzukommen und um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Ida Schürmann, Julia Trzesniewska (Klasse 8b)