Biologie

 
Unterrichtet von: Material und Links
  • Frieburg, Jörg (FV)
  • Guldan, Katharina
  • Küstner, Verena
  • Roecken, Laura

"Was ist in der Bratwurst?" Bestimmung von Tierarten im Gentechnik-Labor

     

Nach dem Pferdefleischskandal 2013 fragt man sich als Verbraucher immer öfter, was eigentlich in den Fleischprodukten enthalten ist, die wir täglich essen. Zum Glück kann man die enthaltenen Tierarten mit Methoden der Gentechnik nachweisen.

Aus diesem Grund besuchten wir, der Biologie-LK der Q1, das Gentechnik-Labor im Berufskolleg Olsberg. In Kleingruppen haben wir DNA-Proben, die aus verschiedenen Wurst-Produkten isoliert wurden, mithilfe der Methode PCR erst vervielfältigt und anschließend mittels Gelelektrophorese aufgetrennt, so dass für die einzelnen Tierarten charakteristische Bandenmuster entstanden.

Zum Schluss konnten wir über Vergleiche die enthaltenen Tierarten und damit die Fleischsorten genau identifizieren.

Mit diesem Laborpraktikum konnten wir die zuvor theoretisch erlernten Inhalte nochmals praktisch vertiefen.

 

   

Tanja, Lena, Theresa

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Besuch bei der Verwandtschaft: Exkursion ins Neandertal

       

Ein Massengrab wird an der englischen Küste gefunden. Schnell ist klar, das sind keine Engländer, das müssen Wikinger sein! Doch wie soll man in diesem Durcheinander herausfinden, um wie viele Wikinger es sich handelt? Sind auch Frauen und Kinder dabei? Woran sind sie gestorben? Um das herauszufinden, schlüpften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b im Rahmen eines Workshops in die Rolle von Forensikern. Kriteriengeleitet untersuchten sie originalgetreue Knochenabgüsse und fanden spannende Antworten. Die erlernten Untersuchungstechniken wurden auf einer Reise in die Vergangenheit vertieft. Im Rahmen des Unterrichtsthemas Humanevolution begaben sich die Schüler/innen dabei auf die Spuren der Menschwerdung vom heutigen Menschen über den „Neanderthaler“ bis hin zu „Lucy“. Für besonderes Aufsehen sorgte der Neanderthaler im Business-Anzug. Auf den ersten Blick ist er kaum von einem heutigen Menschen zu unterscheiden, was für einen Schreckmoment bei vielen Schüler/innen sorgte. Doch schnell wurde er zum beliebten Selfie-Objekt.

Stefanie Greeb

       

   

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Von Wasserflöhen und Schwebesternchen

Exkursion zur Sorpe-Talsperre   

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Gewässerökologie „live“ vor Ort: der Leistungskurs Biologie hat ein zweitägiges gewässerökologisches Praktikum an der Biologischen Station am Sorpesee absolviert. Mit nagelneuen Booten der Station (von uns getauft!) ging es zunächst raus auf den See. Unter fachkundiger Anleitung haben die Schüler dort Gewässerproben entnommen, Wassertemperaturen und die Sichttiefe ermittelt. Später wurden auch am Vorbecken der Sorpe Proben genommen, um später die Qualität beider Gewässer vergleichen zu können. Im Labor haben die Schüler die Planktonproben untersucht und viele Arten bestimmt- z.B. Kieselalgen wie das Schwebesternchen, Asterionella formosa und verschiedene Wasserfloh-Arten. Am nächsten Tag wurden dann in verschiedenen Versuchen abiotische Parameter wie Sauerstoff und Stickstoffverbindungen ermittelt, um die Gewässergüte beurteilen zu können. Wie die Schüler vermutet hatten, war im kleineren Vorbecken aufgrund der Einträge aus der Landwirtschaft die u.a. Stickstoffkonzentration höher, weshalb auch wesentlich mehr Plankton gefunden wurde – gute Lebensbedingungen für Daphnia und Co.!

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Neues aus dem Biologieunterricht:

Experimentelle Erarbeitung der Allen`schen Regel

In der Natur ist zu beobachten, dass Extremitäten/Körperanhängsel bei nah verwandten Arten gleichwarmer Tiere umso kleiner snd, je kälter die Umgebung ist, z.B. die Ohren bei verschiedenen Hasenarten. Den Zusammenhang von Körpervolumen und -Oberfläche sowie Wärmeabgabe haben die Bio-LKler in eigenständig geplanten Versuchen untersucht.

Hasen 3      Hasen 2      Hasen 1

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Mikroskopieren von Blattquerschnitten

imageimage    Blattquerschnitt    Zeichnung Querschnitt    Spaltoeffnungen

Wie schaffen es Pflanzen, an heißen oder auch an sehr feuchten Standorten zu überleben? Um dieses Rätsel zu lösen, mikroskopieren Schülerinnen und Schüler des Bio-LK Blattquerschnitte verschiedener Blütenpflanzen und fertigen wissenschaftliche Zeichnungen an. Mithilfe von Nagellack gelang es, Blattabdrücke herzustellen und Spaltöffnungen zu betrachten.


 

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