Mathematik

 
Unterrichtet von: Material und Links
  • Ansorge, Friedhelm
  • Fischer, Raimund
  • Gerlach, Gabriele
  • Haas, Modestina
  • Heinz, Marietta
  • Hufnagel, Markus (FV)
  • Neffgen, Stephanie
  • Nöker, Christiane
  • Gilles, Patricia
  • Reißig, Ralf
  • Wüllner, Petra

 

 

Mathematik ist so stark mit unserem Alltag verwoben, dass wir uns dessen kaum noch bewusst sind. Datum und Uhrzeit, das Preisschild im Supermarkt, Haus- oder Telefonnummern, „Die dritte Straße links“. Zahlen strukturieren offenbar unser Denken und Leben. Ein Rezept für vier Personen, aber sechs Gäste. Die Kosten der Feier sollen zu gleichen Teilen auf drei Personen umgelegt werden. Die Mathematik erlaubt es uns, mit diesen Zahlen zu arbeiten und Lösungen für Probleme herbeizuführen. Die Anwendung von Mathematik ist zunehmend eine Grundvoraussetzung zum gesellschaftlichen Zusammenleben geworden.

Doch Mathematik ist damit nicht erst ein Phänomen der Neuzeit. Beispielsweise Geometrie, nur eines von vielen Gebieten der Mathematik, ist seit Jahrtausenden zentraler Bestandteil jeglicher Architektur. Schon beim Bau der Pyramiden in Ägypten nutzte man den Satz des Pythagoras durch Verwendung eines Zwölf-Knoten-Seils, um rechtwinklige Dreiecke für die Außenwände zu konstruieren. Winkel, Bögen oder auch Verhältnisse wie der Goldene Schnitt haben Architekten und Künstler zu allen Zeiten rund um die Welt bei der Erschaffung ihrer Werke inspiriert.

Die Mathematik und ihre Notationen sind international so einheitlich wie keine andere Sprachform. Sie ist eine Brücke zwischen Kulturen und liefert damit einen wichtigen Beitrag für die Bildung und Ausbildung einer immer globaler agierenden Gesellschaft.

Stochastik, eine Kombination aus Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung, lässt uns Daten erheben und Risiken abschätzen, um der Politik als Stütze bei einer Entscheidungsfindung in einer immer komplexer werdenden Welt zu dienen. Um diese Entscheidungen als mündiger Bürger reflektieren zu können, ist es erforderlich, die entsprechenden Kompetenzen im Umgang mit der Mathematik zu besitzen.

Daher empfinden wir es sowohl als Pflicht, aber auch als Freude, die Mathematik an unserer Schule von der ersten bis zur letzten Klasse den Schülern näher zu bringen und ihnen somit die Einnahme einer aktiven Gestalterrolle in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Wie grün ist das Gymnasium Schmallenberg? Ein Projekt der Klassen 9b und 9c zur CO2-Bilanz

Bild Klasse 9Im Rahmen des Erdkundeunterrichts haben wir, die Klassen 9b und 9c, des Städtischen Gymnasiums Schmallenberg den CO2-Ausstoß unserer Schule untersucht. Die Ergebnisse wurden jetzt der Schulleitung, den Mitschülerinnen und Mitschülern und der Öffentlichkeit in Zeitungen, mit einer kleinen Ausstellung im Foyer und auf der Homepage der Schule präsentiert.
Erster Schwerpunkt der Analysen war der tägliche Schulweg von Schülern und Lehrern. Hierzu wurde eine repräsentative Umfrage zu den Fahrgewohnheiten durchgeführt. Für die anfallenden Fahrstrecken wurden unter Berücksichtigung der genutzten Fahrzeuge und Verkehrsmittel die Emissionswerte anhand von wissenschaftlich fundierten Tabellen hochgerechnet. Pro Jahr kommen hier allein rund 272 Tonnen des umweltschädlichen Treibhausgases zusammen.
Selbstverständlich wurde auch der Energieverbrauch im Schulzentrum selbst näher untersucht. In Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement der Stadt Schmallenberg ermittelten wir den Strom- und Gasverbrauch des Schulzentrums und errechneten den dabei anfallenden CO2-Ausstoß. Nach Abzug des durch die Photovoltaikanlage auf dem Mensadach erzeugten Stroms beläuft sich die errechnete Gesamtmenge an CO2 auf 289,4 Tonnen pro Jahr.
Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung lag auf dem jährlichen Papierverbrauch. Zum einen wurde der Verbrauch an Fotokopierpapier untersucht, zum anderen aber auch der Verbrauch der Schülerschaft, z. B. für Schulhefte, Collegeblöcke etc.. Für die benötigte Papiermenge ist von einer CO2-Belastung von jährlich rund 3,6 Tonnen auszugehen.
Insgesamt kommen in den drei untersuchten Bereichen pro Jahr rund 565 Tonnen CO2 zusammen. Schulleiter Bertold Zeppenfeld sagte im Interview mit Schülern, dass diese Menge noch enorm verringert werden könnte, etwa, indem man die Beleuchtung erneuert, auf LED umstellt und mit intelligenten Schaltsystemen (Bewegungssensoren) versieht. Außerdem erscheint es uns sinnvoll, die riesigen flachen Dachflächen des Schulzentrums mit Photovoltaik und thermischen Solarkomponenten zur Unterstützung der Heizung auszustatten. Dadurch könnten wir einen erheblich größeren Teil unseres Strom- und Wärmebedarfs selbst decken. Durch diese Änderungen könnte unsere Schule noch „grüner“ werden und auch anderen Schulen als Vorbild dienen.

Ansprechpartner: Herr Schweisfurth

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