Sucht- und Drogenprävention

Sucht- und Drogenprävention

Lebst du noch oder betäubst du schon?

Heutzutage sind sowohl Erwachsene wie auch Schülerinnen und Schüler einem erhöhten Druck ausgesetzt, anstehende Aufgaben zu bewältigen. Es liegt in der Persönlichkeit jedes Einzelnen, wie er mit solchen Situationen umgeht. Gerade hier kann gefährdendes (Sucht-)Verhalten entstehen.

Darüber hinaus ist es Aufgabe der Schule, ein reales Bild von Erscheinungsformen und Entstehungsbedingungen süchtigen Verhaltens zu vermitteln.
Aus beiden Gründen ist es uns wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich ihre Problembewältigungsstrategien bewusst machen, um letztlich einen gesunden Umgang mit Krisensituationen entwickeln zu können, statt Schmerz und Kummer zu betäuben.

Sowohl im Unterricht  als auch in außerunterrichtlichen Veranstaltungen mit externen Fachkräften bieten wir die Möglichkeit an, sich mit verschiedenen Süchten und deren Entstehungsbedingungen auseinanderzusetzen und zeigen Wege auf, diesen Gefahren zu entgehen.

In diesem Sinne stehen aktuell folgende Veranstaltungen schuljährlich fest in unserem Präventionsprogramm:

Ein Alkoholpräventions-Parcours wird durchgeführt, bei dem die Jugendlichen in Gruppen an fünf altersgerechten Stationen ihr Wissen, Geschick und ihre Kreativität einfließen lassen können, um Aufgaben zum Thema Alkohol interaktiv zu lösen. Die Stationen sind so aufgebaut, dass die Auswirkungen von Alkoholmissbrauch thematisiert und Alternativen zum Konsum erarbeitet werden, jedoch alles ohne dabei den Zeigefinger zu erheben und Alkohol gänzlich zu verbieten. Der sogenannte ALK-Parcours wird von der ginko Stiftung als Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW angeboten.

Im Rahmen der Drogenprävention besuchen uns Patienten und ein Therapeut aus der Holthauser Mühle, um unserer Schülerschaft von ihren Erfahrungen im Umgang mit Drogen zu berichten. Im Vordergrund stehen die persönlichen Lebensgeschichten der Patientinnen und Patienten. Unsere Schülerinnen und Schüler dürfen anschließend ihre Fragen an sie richten. Erfahrungsgemäß hinterlässt dieser Besuch einen bleibenden Eindruck bei den Jugendlichen.

Darüber hinaus wird ein Vortragsabend für Eltern, Schülerinnen und Schüler der älteren Jahrgangsstufen angeboten. Inhaltlich werden hier aktuelle Themen aufgegriffen, die sich aus dem Schulalltag ergeben oder von Eltern- oder Schülerschaft gewünscht werden. Externe Fachkräfte werden dementsprechend eingeladen.

Insgesamt gesehen kann schulische Präventionsarbeit nur dann gelingen, wenn Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft zusammenarbeiten. Daher möchten wir Sie ermutigen, sich bei Fragen und Anregungen mit uns in Verbindung zu setzen.

Ihre Ansprechpartnerinnen

P. Gilles (pgilles@gymnasium-schmallenberg.de)
P. Wüllner (pwuellner@gymnasium-schmallenberg.de)