Sep 272012
 
Städt. Gymnasium SchmallenbergLiebe Besucher unserer Homepage,
wir heißen Sie herzlich willkommen auf den Internetseiten des Städtischen  Gymnasiums Schmallenberg! Wir würden uns freuen, wenn das virtuelle „Fenster“, durch das Sie hier auf unsere Schule schauen können, Ihnen einen ersten Eindruck über uns vermitteln kann und Sie die Informationen finden, die Sie suchen.
Unsere Schule ist eine offene und lebendige Schule mit einem breiten und hochwertigen Unterrichtsangebot sowie einer Fülle von Aktivitäten und Veranstaltungen, die das schulische Leben innerhalb und außerhalb des Unterrichts unseres Gymnasiums dokumentieren. Unser aller gemeinsames Ziel ist es dabei, eine gute Schule zu sein, die den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen für eine umfassende Bildung vermittelt, sie fordert und fördert und sie in einem guten Klima und offenen Miteinander zum Abitur führt.
 
Gerne laden wir Sie ein, unserer Schule ebenso einen persönlichen Besuch abzustatten.

Sie sind herzlich willkommen!

Elke Winekenstädde, Schulleiterin
Sep 182018
 

Dieses Zitat des jüdischen Schriftstellers und Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel beschreibt die Dringlichkeit, gegen das Vergessen des Völkermordes durch die Nationalsozialisten an vielen Millionen Menschen während des Zweiten Weltkrieges anzukämpfen.

Daher führt das Städtische Gymnasium Schmallenberg seit 2016 jährlich mit einer Gruppe von interessierten Schülerinnen und Schülern aus dem jeweiligen Abschlussjahrgang eine Gedenkstättenfahrt nach Oświęcim/Auschwitz und Krakau durch. In diesem Jahr sind wir am 10. September mit 23 Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrkräften vom Flughafen Dortmund nach Kattowitz aufgebrochen. Begleitet wurden wir dabei von zwei polnischen Teamerinnen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerkes e.V., die uns auf die anstehenden Besuche des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vorbereiteten und im Anschluss daran die dort erlebten Erfahrungen und Eindrücke mit uns reflektierten.

Nach einem geführten Spaziergang durch Oświęcim, bei dem wir uns ein Bild von der jüdischen Geschichte der polnischen Kleinstadt machen konnten, brachen wir am Dienstag zum Stammlager Auschwitz I auf. Dort wurden wir von einem Guide durch eine beeindruckende Ausstellung in den ehemaligen Lagerbaracken, in denen Eigentum ehemaliger Insassen sowie historische Dokumente und Fotos zu sehen waren, geführt. Nach diesem bewegenden Besuch am Vormittag hatten wir als Gruppe nachmittags die Möglichkeit weitere Ausstellungen einzelner Länder zum Leben, Arbeiten und Sterben der Häftlinge in den Lagern der Nationalsozialisten in den Baracken des Stammlagers zu erkunden. Auf besonderes Interesse stieß dabei das „Book of Names“ in der israelischen Ausstellung, in dem alle im Holocaust ermordeten Juden vermerkt waren, unter diesen die vor der Deportation im Schmallenberger Raum lebenden Juden.

Am dritten Tag fuhren wir morgens mit dem Bus zum Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau. Auch hier erlebten wir eine mehrstündige Führung, die sich über das riesige Gelände des Lagers erstreckte. Obwohl auf dem Gelände nur noch wenige Baracken stehen, war der Eindruck nicht minder erschreckend und das grausame Schicksal von Millionen Ermordeten ging allen sehr nahe. Am Nachmittag statteten wir der Ausstellung des polnischen Künstlers Marian Kołodziej einen Besuch ab. Er war fünf Jahre lang im Stammlager inhaftiert und lernte in dieser Zeit den Priester Maximilian Maria Kolbe kennen, dessen Schicksal auf den Bildern eine wichtige Rolle spielt. Danach gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihren persönlichen Abschied vom Ort Auschwitz, indem sie rote und weiße Blumen zum Gedenken an die Opfer an den Gleisen, auf denen Millionen von Menschen während der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten in den Tod geschickt wurden, niederlegten.

In Krakau folgte ein packendes Zeitzeugengespräch mit Monika Goldwasser, die als Kleinkind ihre Eltern während des Holocausts verlor und nur überlebte, weil diese sie vorher in ein Kloster gebracht hatten. Nach dem Gespräch bekamen wir eine interessante Führung durch die Krakauer Altstadt, anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, Krakau selbstständig in Kleingruppen zu erkunden. Später genossen wir dann gemeinsam in einem jüdischen Restaurant leckeres Essen und ein tolles Konzert mit Klezmer-Musik.

Zum Abschluss der Studienfahrt besichtigten wir das ehemalige jüdische Viertel von Krakau, in dem noch viele Spuren der vor ihrer Deportation und Vernichtung dort lebenden Juden zu sehen waren. Nach einer spannenden und lehrreichen Zeit brachen wir Richtung Heimat auf.

Die vielen während unserer Reise erlebten Eindrücke werden uns sicher lange in Erinnerung bleiben. Durch die jährliche Durchführung dieser Studienfahrt möchten wir als Schule jetzt und in Zukunft unseren Beitrag gegen das Vergessen dieser unmenschlichen Verbrechen leisten.

Aug 262018
 
Well done, everybody! English in Action week in Schmallenberg ends with a funny show on stage

Die English in Action Woche vom 20.-24.08.18 hat auf spaßige und unterhaltsame Weise den Ferienausklang eingeläutet. Die 85 Teilnehmer des Ferienkurses am Städtischen Gymnasium konnten zum Abschluss der rein englisch-sprachigen Unterrichtswoche durch ein knappes Dutzend von im Kurs entwickelten und eingeprobten Bühnenperformances (selbstgeschriebene, teils action-reiche Sketche bzw. Quizshows, all in English, of course) eine Kostprobe ihres fremdsprachlichen Könnens abliefern und [… mehr]

Jul 162018
 

Das Gymnasium Schmallenberg wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und dem gesamten Mitarbeiterteam schöne und erholsame Sommerferien und eine gesunde Rückkehr zum Schulbeginn am 29.08.2018!

Jul 152018
 
Exkursion nach Trier

Nach fünf Jahren theoretischem Unterricht und mit einem Latinum in der Tasche bekamen wir nun erstmals die Möglichkeit, die Überreste der Römer in Trier, einer schönen Stadt an der Mosel, die einst unter dem Namen Augusta Treverorum eine bedeutende römische Kaiserresidenz war, zu erkunden. Alles begann am Morgen des 28.06.2018 um 8.00 Uhr mit einer ca. 5 stündigen Reise in [… mehr]