Oktober 2026
Eifelfahrt der Klassen 8: Drei Tage voller Erlebnisse
Von Jonas Ivo
Die mittlerweile traditionelle Eifelfahrt der achten Klassen unseres Gymnasiums fand in diesem Jahr erstmals bereits zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 statt. Hintergrund ist eine Änderung des schulischen Curriculums, durch die die Fahrt nicht mehr am Ende, sondern nun am Anfang der Jahrgangsstufe durchgeführt wird.
Vom 07. bis zum 09. Oktober erkundeten die Klassen 8a und 8b gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Vulkanlandschaft der Eifel sowie die Städte Cochem und Koblenz. Aufgrund der Wetterprognose musste das ursprünglich geplante Programm kurzfristig angepasst werden. Dennoch erlebten die Schülerinnen und Schüler drei abwechslungsreiche Tage.
Am ersten Tag führte die Fahrt zunächst nach Mendig. Dort besuchten die Klassen den Lava-Dome und den Lavakeller. Die Ausstellung und die Führung durch die unterirdischen Lavagänge vermittelten spannende Einblicke in die vulkanische Entstehungsgeschichte der Region. Anschließend ging es zur Jugendherberge nach Daun, wo die Schülerinnen und Schüler ihre Zimmer bezogen.
Da für den nächsten Tag eine Wetterverschlechterung angekündigt war, wurde das Programm kurzfristig umgestellt. Die ursprünglich für den zweiten Tag geplante Wanderung entlang der Dauner Maare wurde deshalb bereits auf den Anreisetag vorgezogen. Nach dem Bezug der Zimmer starteten die Klassen zu einer verkürzten Wanderung durch die beeindruckende Vulkanlandschaft. Dabei boten sich zahlreiche Gelegenheiten, die im Unterricht behandelten geographischen Inhalte unmittelbar zu erleben. Nach dem Abendessen in der Jugendherberge ließen die Schülerinnen und Schüler den Tag gemeinsam ausklingen.
Der zweite Tag begann zunächst mit einer freien Gestaltung des Vormittags. Am Mittag stärkten sich die Klassen bei einem gemeinsamen Hotdog-Essen, bevor es wie geplant nach Cochem weiterging. Dort stand zunächst etwas Freizeit auf dem Programm. Anschließend erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Mosel bei einer Schifffahrt vom Wasser aus. Nach einer weiteren Freizeitphase in der Stadt ging es zurück zur Jugendherberge nach Daun.
Am letzten Tag führte die Fahrt nach Koblenz. Von dort aus ging es mit der Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein. Leider zeigte sich das Wetter an diesem Tag von seiner weniger freundlichen Seite. Der Aufenthalt auf der Festung fiel deshalb kürzer aus als geplant. Stattdessen nutzten die Schülerinnen und Schüler die Zeit in der Koblenzer Innenstadt, um sich aufzuwärmen und die Geschäfte zu besuchen.
Am Nachmittag trat die Gruppe schließlich die Rückfahrt nach Schmallenberg an, wo alle wohlbehalten ankamen.
Auch wenn das Wetter einige kurzfristige Änderungen erforderlich machte, bot die Eifelfahrt zahlreiche gemeinsame Erlebnisse und spannende Einblicke in die Natur und Geschichte der Region. Neben den fachlichen Eindrücken stand vor allem das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Die drei Tage in der Eifel und an der Mosel werden den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.












